Ein Leben wie Michael G.

Michael Garibaldi – nein, nicht der Erfinder des Schnellkochtopfs – hat einiges mit mir gemeinsam. Oder ich mit ihm, jenachdem wo man den Standpunkt – von dem aus man diese Gemeinsamkeiten betrachtet – platziert.

Ich kann seine Empfindungen, als er von William Edgars angeheuert auf den Mars zurückkehrte beinahe nachempfinden. Nicht, dass ich wie er beinahe den Tod erlitten hätte, nein. Aber eine körperlich beinahe spürbare Desillusionierung ergriff mich, als ich zum dritten oder vierten Mal durch die Porte eines grossen Konzerns schritt.

Details und langweiliges Blabla über seine und meine Vergangenheit erspare ich euch. Wer mich kennt weiss vermutlich genug über beide, oder kann sich dieses Wissen bei mir abholen.

Das Gute an der ganzen Geschichte – und der Grund für diesen Text – ist jedoch, dass ich, genau wie Michael, nicht hier endete. Wie in seines, trat auch in mein Leben eine Frau die ihm/mir half, das Ruder rumzureissen und nicht nur die Welt sondern auch sich selbst mit anderen Augen zu betrachten. Mit den richtigen Augen. Und so sein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Bei Michael ist die ganze Geschichte natürlich wesentlich dramatischer als bei mir, aber ich bin ja schliesslich auch real, da kann es ruhig etwas … gewöhnlicher zugehen. 😉

Ach ja: Danke Kiki! Gäbe es dich nicht, müsste Gott dich aus dem Nichts erschaffen und mir zur Seite stellen.

Marc

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