Filme und Serien, bei denen ich zu nah am Wasser gebaut bin

Jahaaaa, ich oute mich. Es gibt sie wirklich, die Filme oder Episoden von Serien bei denen ich regelmässig mindestens eine Träne wegdrücken muss. Bei manchem packe ich es auch nicht und flenne einfach drauf los. Meist ohne Publikum, aber auch wenn ist es mir egal, weil es sich einfach nicht vermeiden lässt.

Ich habe mir ernsthaft überlegt, sowas wie eine Reihenfolge zu erstellen. Nur, was nähme ich als Kriterium? Die Anzahl Tränen? Die Zeitdauer die verstreichen muss, damit ich wieder/immernoch weine beim Anschauen? Alles Blödsinn. Hier nun also die unsortierte Liste mit einer kurzen Erklärung zur Szene und dem was davor geschah. „Verstehen“ werden es die meisten vermutlich nicht, mein Geschmack ist bisweilen nicht für jeden Menschen nachvollziehbar. Aber vielleicht erlaubt dieses Coming-Out dem einen oder anderen harten Typen, auch aus sich raus zu gehen und der Welt zu beweisen, dass er nicht bloss ne harte Schale hat und ist, sondern auch was drin steckt.

Für schwache Gemüter sei hier gesagt, dass die Umschreibung zu „Die Passion Christi“ etwas heftig sein kann. Ich schlachte es nicht aus, aber ich bleibe trotzdem deutlich.

Winnetou 3

Kurz bevor Winnetou stirbt kommt sein Rappe.

Star Trek II – Der Zorn des Khan

„I have been – and always shall be – your friend.“ Anschliessend findet die Trauerzeremonie statt und plötzlich erklingt eine Melodie: „Amazing Grace“, auf einem Dudelsack gespielt von Chefingenieur Montgomery Scott.

Herr der Ringe – Die zwei Türme

Aragorn, Gilmli, Legolas, die Rohirim … Alle in Helms Klamm versammelt und warten auf die Schlacht gegen die Orks. Da, plötzlich erklingt ein Horn und … die Elben marschieren auf und gesellen sich an die Seite der Menschen um gemeinsam zu kämpfen.

E-Mail für Dich

„Don’t cry Shopgirl, don’t cry.“

Die Legende von Aang – Staffel 1 – Episode 6 „In Gefangenschaft“

Hier muss ich ein bisschen ausholen. Die Feuernation nimmt alle Erdbändiger gefangen und pfercht sie auf ihren Metallschiffen zusammen, natürlich weit und breit keine „Erde“. Katara vom Wasserstamm hält eine feurige (kein Wortspiel) Rede um die resignierten und innerlich zerbrochenen Erdbändiger aufzurütteln. Als letzten Versuch die Erdbändiger zu motivieren „pustet“ Aang die ganze Kohle aus dem Maschinenraum auf Deck. Nichts passiert. Resigniert bleibt resigniert.

Auf dieses Schiff gelangten Katara, Sokka (ihr Bruder) und Aang übrigens, weil sie einen jungen, erst kürzlich gefangenen Erdbändiger befreien wollen. Dessen Vater ist unter anderem auch auf diesem Schiff.

Die Rede ist also vorbei und nichts tut sich. Der Kommandant verhöhnt darauf hin alle Anwesenden, dreht sich um und geht. Da fliegt ihm von hinten ein Kohlestück an den Kopf. Der Kommandant dreht sich wütend um und sieht den Jungen wie er ein paar Kohlestücke in der Luft wirbeln lässt. Er beschimpft ihn kurz, holt aus und beschiesst ihn mit einem enormen Feuerstoss der ihn locker zu Asche verbrennt.

Und dann passiert es: Vor dem Jungen türmt sich sogleich eine „Kohlewelle“ auf und fängt den Feuerstoss ab. Die Kamera schwenkt nach links und da steht sein Vater in Kampfposition. Die Gefahr, die seinem Sohn galt hat ihn wachgerüttelt.

Die Passion Christi

Mit einer Peitsche, in die Metall- und Knochenstücke eingearbeitet sind wird Jesus ausgepeitscht. Die Art der Verletzungen und die Schmerzen die das verursacht beschreibe ich hier nicht näher. Aber im Bewusstsein, dass er das für mich auf sich genommen hat kann ich nicht einfach ungerührt zuschauen.

Marc

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