Das Leben, das Universum und der ganze Rest …

Übermorgen ist es schon wieder einen Monat her, seit ich mit dem Handtuch in die Stadt, ins Büro und wieder zurück bin. Niemandem ist es aufgefallen. Aber am Samstag sind normalerweise auch nicht so viele Menschen unterwegs.

Aber darum soll es heute gar nicht gehen. Heute geht es um eine Frage die mir beim Gassi gehen in den Sinn kam: Wie kann ein normaldenkender Mensch davon ausgehen, dass es keinen Schöpfer geben kann? Es geht hier überhaupt nicht um Religiosität, sondern einfach um die Erkenntnis, wie gewaltig unsere Welt ist. Wie sauber alles – bis der Mensch es durcheinanderbringt – ineinander greift und funktioniert.

Ich ging also mit unserer Flohwiese (einer der Spitznamen unserer gänzlich flohfreien Hündin) raus und sah dabei unsere Umgebung, die ersten hügeligen Andeutungen der Voralpen, die Wolken am Himmel und natürlich die untergehende Sonne. Ich war und bin überwältigt von dem, was sich mir beinahe täglich darbietet. Und dann kam mir der Gedanke, dass das im Vergleich zu all dem was uns an gigantischen Wundern „da draussen“ umgibt ja nichts weiter als ein Staubkorn ist.

Vor diesem Staunen über die umwerfend komplexe Erde und das noch viel gigantischere (mir gehen die *wow*-Wörter aus) Universum drängt sich mir immer wieder die Frage auf: Warum soll ein ungeplantes und chaotisches Universum so etwas wie Leben hervorbringen? Die Diskussion, ob es noch weitere belebte Planeten gibt spare ich mir. Bei unseren technischen Möglichkeiten werden die nächsten Generationen das nicht mehr rausfinden, selbst wenn sich alle Computer der Erde zu einem Super-SETI Netz zusammenschlössen. „c“ macht uns da einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. „Sie“ müssten schon kommen und uns besuchen. Aber ich schweife ab.

Die einzige Antwort die mir schlüssig erscheint ist die, dass es einen nicht geschaffenen Schöpfer gibt, der Leben so wie wir es kennen erschaffen hat. Denn bis mir jemand zwei Fragen beantworten kann, erscheint mir das die plausibelste Erklärung für die Existenz des Universums und des Lebens darin zu sein: 1. Wie und warum kam es zum Urknall? und 2. Wie entsteht aus Nicht-Leben Leben?

In diesem Sinne, einen gesegneten Start in die neue Woche.

Marc

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