FB, NSA und die Zwiebeln

Auf der Tagesschau Website ist ein Artikel zu finden, in dem das zweite namentlich bekannte Deutsche NSA-Spionageopfer befragt wird. Die Kommentare sind zweigeteilt. Die einen glauben, es bringe eh alles nichts, weil man gar keine Chance hat „anonym“ zu sein, man müsse sich halt einfach vorsichtig verhalten. Die anderen wettern gegen die NSA und gegen die Gerichte etc. die der öffentlichen Wahrnehmung nach nichts dagegen unternehmen.

Wenn alle denken, man könne eh nichts machen ist klar, dass auch nichts gemacht wird. Mein Lieblingssatz in diesem Zusammenhang ist „Ich habe ja eh nichts zu verbergen.“ Sehr schön, dann montier doch gleich mal eine oder besser mehrere Webcams im Schlafzimmer und streame live ins Netz was da so jede Nacht passiert. „Ja sooooo habe ich das natürlich nicht gemeint.“ Wie denn dann?

Das passt alles ganz wunderbar zu dem Artikel über die verwerflichen Facebook Experimente und wird literarisch in „ZERO. Sie wissen was du tust“ aufgearbeitet.

Mir scheint, das nimmt alles kein Ende und die Leute wachen langsam auf. WEITER SO! Mit Aufwachen meine ich.

Marc

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