Training, die 4. die 25 sind geknackt

Es war ein Freitag, der 31. Juli. 25 Liegestütz am Boden mit Griffen. Mittlerweile gehen sie auch mit erhöhten Füssen (ca. 15 cm). Damit ist das erste Zwischenziel erreicht. Als nächstes kommen enge Liegestütz. Das vorläufige Endziel sind dann einarmige LS, auch wieder 5 x 5.
Vom KH-Rudern bin ich abgekommen und benutze stattdessen einen 60 kg Tisch um mich vom Boden hoch zu ziehen. Das geht leichter (mit angewinkelten Beinen) und die Ausführung der Übung ist deutlich sauberer. Steigerungspotential ist noch genug vorhanden. Ziel hier sind Klimmzüge.
Einzig für die Schulterpresse habe ich noch keine wirkliche BWE Alternative. Mit zwei Stühlen könnte es gehen, um den Bewegungsumfang zu vergrössern. Sonst stoppt die Bewegung, wenn der Kopf bei der Kante von Tisch oder Stuhl zum Stillstand kommt. Auch da lässt sich viel mit erhöhten Beinen machen, wenn es dann mal zu einfach werden sollte.
Edit: Ich bleibe hier vorerst bei den Hanteln. Nachdem ich einigen dabei zugesehen habe wurde mir mein bisheriger Fehler klar: Falsche Armhaltung und -endstellung. Gestern ging’s ganz gut und sauber.

Heute ist wieder ein B Tag, also Goblet Squat, Reverse Bench Press und Schulterpresse/Military Press, oder halt eine entsprechende BWE Alternative, z.B. am Türrahmen/Tisch/Stuhl.

Nochmal kurz zu den Liegestütz. Im Mai konnte ich keine einzige und habe mit LS an der Wand angefangen. Nach 2 x 50 haben mir die Schultern gebrannt. Ich hätte nie gedacht, dass ich das packen würde. Denken ist übrigens ein tolles Stichwort. Vieles spielt sich nämlich im Kopf ab. „Ich kann nicht mehr“ oder „Boah, NOCHMAL 5 davon? Schaffe ich sicher nicht.“ Richtig. So dachte ich nach 4 x 5 auch. Damals, vor knapp zwei Wochen. Dann kniete ich mich hin, machte die letzten 5 vor meinem geistigen Auge, atmete ein paar mal tief durch … und was soll ich sagen? Ich habe 21 – 25 hinter mich gebracht. Es war nicht leicht, aber es lief trotzdem fast wie bei einer Maschine, die halt tut was sie tut ohne darüber nach zu denken. So ähnlich fühlte sich das an. Die Zweifel waren weg und vor mir lag mein Ziel. Ich konnte es sehen. Und ich konnte mich förmlich sehen, wie ich dieses Ziel erreiche und PENG! Geschafft. Ein gutes Gefühl! 🙂

Marc

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