The Expendables: Ein Actionkracher mit Botschaft

Wer hätte das gedacht, Stallone führt Regie, alles was in der Hollywood Actionfilm Szene Rang und Namen hat ist vertreten, und sei es nur für das kurze Geplänkel mit Ex-Gouvernator Schwarzenegger.

Was mich an dem Film jedoch überrascht hat, war diese eine Botschaft, die mir so überdeutlich hervorgehoben schien: Wahre Liebe ist jedes Risiko wert und lässt dich niemals so zurück wie sie dich angetroffen hat.

Da gab es den alt-Hippie Tattoo Shop Besitzer, der sich anscheinend nie den Namen seiner aktuellen „Freundin“ merken kann. Sein Motto, so scheint es: „Ach, wer zählt denn schon.“. Dann erzählt er dem Anführer der Söldner Truppe eine Geschichte aus seiner Vergangenheit, und man merkt dabei, dass der alt-Hippie an seiner Unfähigkeit eine feste Beziehung einzugehen leidet. Aber natürlich ist er genug Macho um das dauernd zu übertünchen.

Dann gibt es den Typ Söldner, der immer wieder zu seiner Flamme nach Hause kommt, ihr treu ist aber aufgrund seines Berufs nur wenige Wochen im Jahr zu Hause sein kann. Er wird enttäuscht, weil sie nicht auf ihn warten wollte („Ich weiss ja nicht mal, womit du dein Geld verdienst“), was sie ziemlich und ihr aktueller „Freund“ äusserst bitter bereut. Oh nein, der Typ Söldner hält sich zurück und akzeptiert die Situation. Ein paar Tage später ruft sie ihn an, er kommt vorbei und streicht ihr die wilde Mähne aus dem Gesicht. Man ahnt es schon, das Gesicht ist geschwollen und von Blutergüssen übersäht. Er fährt mir ihr dorthin, wo der Typ mit fünf oder sechs anderen Basketball spielt. Dann geht er hin um ihn zur Rede zu stellen, und dieser andere macht den Fehler, den Typ Söldner zu provozieren. Dieser zerlegt die Truppe innerhalb von 20 Sekunden, kehrt zu seiner Ex-Freundin zurück und meint nur: „Jetzt weisst du, womit ich mein Geld verdiene. Du hättest auf mich warten sollen, ich wäre es wert gewesen.“

Der dritte ist der Anführer der Söldnertruppe. Er war anscheinend noch nie verliebt und wird von seinen Gefühlen völlig überrumpelt als er einen möglichen Einsatzort auskundschaften will.

Obwohl es zum Scheitern verurteilt scheint, will er alleine zurückkehren und die Frau, die sein Herz angerührt hat aus ihrem „Gefängnis“ befreien. Er geht natürlich nicht alleine, seine Freunde begleiten ihn. Zusammen befreien die schmutzigen Ritter die Prinzessin und erledigen den Bösewicht. Er will sie mit zu sich nehmen, sie will bleiben und beim Wiederaufbau helfen. So trennen sich ihre Wege.

Die Moral: Wahre Liebe lohnt sich, wenn sie auch manchmal weh tun kann. Sie ist Risiken Wert, die man sich nie hätte träumen lassen.

Marc

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