Facebook, die Fortsetzung

Vor einiger Zeit habe ich mal was zu den unschönen Praktiken von FB geschrieben und darüber, wie unglaublich rotzig und fahrlässig die mit den Accounts und den Daten der Nutzer umgehen. Etwa um die gleiche Zeit kam WhatsApp ins Gerede, sie würden die Kontodaten und vermutlich noch mehr abgreifen. Zwischenzeitlich wurden die wieder die Guten. Und jetzt hat es den Anschein, als ob Facebook sich auch die WhatsApp Nutzerdaten unter den Nagel reisst. Und das einzige was man dagegen machen kann ist: Genau, nichts. Doch, halt, man kann den Account nicht mehr nutzen. Denn gelöscht wird nichts im Internet. Und da gibt es tatsächlich noch Leute die mich fragen, warum ich denn kein WhatsApp hätte. Das wäre schliesslich viel günstiger als immer SMS zu schreiben. Meine Antwort verschlägt den meisten dann gänzlich die Sprache: Ich habe keinen Datentarif. Ich brauche von unterwegs keinen Zugriff auf meine Mails, auf die neusten News (es müssen neue News sein, denn alte News interessieren ja keinen) und schon gar nicht auf WhatsApp. Wenn mir jemand ein Bild schicken will, dann soll er oder sie das in eine Mail packen. Das sehe ich mir dann in aller Ruhe an. Zu Hause. Mit WLAN. JA, ICH BIN NÄMLICH KEIN TECHNIKVERWEIGER. Selbst ich nutze für den Personentransport eine dieser pferdelosen Kutschen. Ich wollte eigentlich noch vorrechnen, warum mich ein Datentarif auch deutlich teurer kommt als die CHF 25.- pro Jahr die ich für Kurzmitteilungen raushaue. Und ja, ich meinte tatsächlich „pro Jahr“. Zu diesem kurzen Artikel wurde ich durch eine Mail von der Stiftung für Konsumentenschutz SKS inspiriert. Der Inhalt ist auch auf der Website zu finden.

Marc

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